• Anreise
  • Kontakt
  • Impressum
Hauptmenü
  • Startseite
  • Aktuelles
  • Jahresplan
  • Albverein
  • Ortsgruppe
    • Geschichte
  • Vorstand
  • Jugend
  • Erwachsene
  • Vereinsheim
  • Berichte
  • Gästebuch
  • Links
Wer ist online
Wir haben 1 Gast online
Neueste Nachrichten
  • Radtour Familiengruppe
  • Seniorengruppe: Ausfahrt am Mittwoch, 30. Mai
  • Öffnungszeiten des Albvereinsheims an Pfingsten

Ortsgruppe

Geschichte der Ortsgruppe

Geschichte vor 1987:

Am Sonntag, 17. Januar 1937, 14.30 Uhr, führte im Gasthaus zur Linde in Oberboihingen der Gauobmann und Gewerbeschulrat Ernst Mayer aus Kirch heim eine Werbeversammlung durch. Er hielt einen Vortrag über ,,Zweck und Ziel des Schwäbischen Albvereins". Es besuchten sieben interessierte Per-sonen aus Oberboihingen die Veranstal- tung: Daniel Kern (Bürgermeister), Eugen Rall (Hauptlehrer), Albert Schweizer, Ro bert Haußmann, Max Haußmann, Ernst Haußmann und Hermann Ellinger. Am Freitag, 29. Januar 1937, wurde dann die eigentliche Gründungsversammlung im Gasthaus zur Linde in Oberboihingen abgehalten. Spontan ließen sich 16 Personen in den Albverein aufnehmen und gründeten somit die Ortsgruppe Oberboihingen. Dies waren: Bürgermeister Daniel Kern T, Hauptlehrer Eugen Rall T, Albert Schweizer T, Ernst Haußmann T, Emil Nast T, Emil Pfeiffer T, Hermann Vogel, Ludwig Haußmann, Adolf Schmautz, Gerhard Geyer, Kurt Strähle, Albert Frank, Reinhold Kemmner T, Herrmann Ellinger T, Paul Haußmann, Friedrich Haußmann. Einer von ihnen, Albert Schweizer, war zugleich das 37 000. Mitglied im Schwäbischen Albverein. Am Donnerstag, 4. Februar 1937, wurde die erste Mitgliederversammlung abgehalten. Als Vereinslokal wurde das Gasthaus zur Linde gewählt. Man arbeitete den Wanderplan für 1937 aus und legte jeden ersten Freitag im Monat eine Mitgliederversammlung im Vereinslokal fest. Die Wahlen erbrachten folgendes Ergebnis: Vertrauensmann Hermann Ellinger, Kassenwart Albert Schweizer, Wegwart Robert Haußmann, Vogelschutzwart Hermann Vogel, Bote Ernst Haußmann, Schriftführer Emil Nast. Einen Monat später wurde Lindenwirt Karl Weinbrenner Nachfolger des ausscheidenden Vertrauensmannes Hermann Ellinger. Schon drei Monate später war wieder ein Wechsel in der Vereinsführung. Richard Kräußer übernahm die Führung der jungen Ortsgruppe, die unaufhörlich wuchs und sich langsam zu stabilisieren begann. Durch Wandern und fröhliches Beisammensein wurden weitere Mitglieder gewonnen, so daß die Ortsgruppe Ende 1937 bereits 55 Mitglieder hatte. Allmonatlich hielt man eine Mitgliederversammlung ab, bei der Wanderungen und Veranstaltungen abgesprochen wurden. Neben dem Wandern und den geselligen Veranstaltungen wurde dem Natur- und Vogelschutz besondere Aufmerksamkeit gewidmet, ein Verdienst des damaligen Naturschutzwartes Hermann Vogel. Die junge Ortsgruppe erhielt einen Patenweg zur Instandhaltung zugeteilt. Er führte vom Konradsfelsen nach Erkenbrechtsweiler. Heute ist der über unsere Markung laufende Abschnitt des Wegenetzes der Patenweg. Schon im Herbst 1937 gründeten die Jugendlichen des jungen Vereins eine Volkstanzgruppe unter der Leitung von Hermann Ellinger, die jedoch durch den Einzug zahlreicher Angehöriger zur Wehrmacht bald wieder aufgelöst werden mußte. lm Jahre 1938 übernahm Richard Schweizer die Führung der Ortsgruppe. Es wurde begonnen, außerhalb des Ortes an schönen Punkten Ruhebänke aufzustellen und zu betreuen. Im Jahre 1939 wurde Friedrich Adam zum Vertrauensmann gewählt, Max Haußmann rief in dieser Zeit wieder eine Tanzgruppe ins Leben, die sich im Brauch des Schuhplattelns übte und bei verschiedenen Veranstaltungen mitwirkte. Der Kriegsausbruch drohte das bis dahin Geschaffene zu zerstören. Aber die Arbeit des Schwäbischen Albvereins wurde fortgeführt. Robert Schweizer und Otto Haußmann leiteten die Ortsgruppe während der Abwesenheit von Friedrich Adam, der gleich nach Kriegsbeginn eingezogen wurde. Zu Anfang des Krieges wurde noch eifrig gewandert, auch die Mitgliederzahl stieg ständig an. Als 100. Mitglied konnte am 6. September 1940 Hermann Scheerer ein Buchgeschenk entgegennehmen. Die Verbindung zu den im Feld stehenden Wanderfreunden wurde durch Briefe und Päckchen aufrechterhalten. In den Briefen von der Front kam mit der Dauer des Krieges immer stärker der Wunsch nach Frieden und Heimkehr zum Ausdruck. 29 Wanderfreunden blieb die Rückkehr in die Heimat versagt, Friedrich Adam, am 11. November 1945 aus russischer Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, übernahm wieder die Ortsgruppe. Von 1946 an begann eine rege Tätigkeit. Die Wanderungen wiesen durchschnittlich 60 bis 70 Teilnehmer auf, eine Jugendgruppe wurde gegründet, eine Singgruppe ins Leben gerufen. Es war, als sollte alles nachgeholt werden, was in den letzten Kriegsjahren und nach dem Zusammenbruch entbehrt werden mußte.    Bei einer Hauptversammlung am 10. Februar 1947 im „Hirsch“” wurden in den Ausschuß gewählt: Vertrauensmann Friedrich Adam, Kassier Albert Schweizer, Schriftführer Kurt Strähle, Jugend- wart Arthur Haußmann, Wanderwart Heinz Haußmann, Vertreter der Singgruppe Friedrich Keim, Unterkassier Walter Schweizer, Beisitzer Elsa Nast. Die neugegründete Jugendgruppe wird voll unterstützt und erhält aus der Vereinskasse Geld, um Fahrten durchführen zu können. Auch wird in dieser Zeit der l Brauch einer Weihnachtsfeier mit Kinderbescherung eingeführt. Wanderungen auf die Alb und ins Remstal schließen sich an. Auch Lichtbildervorträge und Vogellehrgänge finden regelmäßig statt. Immer wird von einer frohgestimmten und ausgelassenen Wanderschar berichtet. Dichterlesungen mit Hans Reyhing und August Lämmle ergänzen das kulturelle Programm der Ortsgruppe. Der Mitgliederstand erreichte in dieser Zeit 232 Mitglieder. Familienfeiern  werden unter großem Einsatz der Volktanz-, Sing- und Theatergruppe zur Freude aller veranstaltet. Die Jugendgruppe wird in dieser Zeit von Ernst Döbler und Max Haußmann geleitet. Eine Rekordbeteiligung erlebte am 6. Juni 1948 eine Wanderung in die französische Besatzungszone zum Lichtenstein mit rund 250 Teilnehmern. Dabei waren die Wanderungen in dieser Zeit durch den Passierscheinzwang mit mancherlei Schwierigkeiten verknüpft. Gleich im Jahre 1946 wurde wieder eine Schuhplattlergruppe gegründet. Darauf folgten eine Singgruppe und eine Schülersinggruppe. Die Übungsabende fanden regelmäßig in den Nebenräumen der Gaststätten statt, Da man mit dieser Lösung nicht zufrieden war und die Gemeinde keine geeigneten Räume zur Verfügung hatte, reifte im Verein der Plan, ein eigenes Heim zu bauen. Dem allgemeinen Zug in die Ferne wird durch Omnibusfahrten und Ausflüge mit der Eisenbahn Rechnung getragen, so werden vielfältige Wanderungen auf der näheren und weiteren Alb und im Schwarzwald durchgeführt. ln der Zeit von 1950 bis 1952 war Fritz Döbler der Vertrauensmann der Ortsgruppe. Als eine neue Variante werden die Radwanderungen eingeführt, die sich hauptsächlich bei der Vereinsjugend großer Beliebtheit erfreuen. Eine davon führte ins Große Lautertal, das sich die Jugendgruppe als Ausgangspunkt schöner Wanderungen auswählte. Die Älteren folgten mit dem Omnibus nach, und so ergab sich ein fröhliches Zusammentreffen bei einer gemeinsamen Wanderung. Helmut Fischer hatte in dieser Zeit das Amt des Jugendleiters inne. Neben Wanderungen kamen auch der Volkstanz und das Laienspiel nicht zu kurz. Eine Schuhplattlergruppe gehörte in der Zwischenzeit zur traditionellen Einrichtung. 1953 übernimmt Friedrich Adam wie- der das Amt des Vertrauensmannes. Die Ortsgruppe stand schon lange vor dem Problem der Raumbeschaffung für die Veranstaltungen und besonders für die Übungsabende der Jugendgruppe. Dies   führte schließlich zum Bau eines eigenen Wanderheims in den Jahren 1954 und 1955. In der Zeit des beginnenden „Wirtschaftswunders“ kam das Wandern in den Verruf, überholt zu sein. Die Beteiligung an den Wanderungen wurde geringer, obwohl der Verein immer bemüht war, interessante, abwechslungs- und lehrreiche Veranstaltungen durchzuführen. So machte man in jüngerer Zeit auch Autowanderungen, die eine breitere Masse ansprechen und den Vorteil haben, dass den Wanderern ein größeres Gebiet erschlossen werden kann. Mehrtägige Wanderungen mit Übernachtungen in den Wanderheimen gehören alljährlich zu einem festen Bestandteil des Vereinslebens, den man auch heute nicht missen möchte. Seit 1953 gibt es einen gedruckten Wanderplan, aus dem die Veranstaltungen des laufenden Jahres entnommen werden können. Geselligkeit, gemeinsames Erleben von Natur und Heimat sind es, die dem Albvereinsgedanken zeitlos Berechtigung geben und so zum Wohle der Wanderfreunde, ihrer Erholung und zur Schaffung neuer Kräfte dienen. Im Jahre 1959 plante man, auf dem Platz unterhalb des Wanderheims einen Spielplatz einzurichten. Es wird der erste in Oberboihingen. Als neuer Vertrauensmann wird im Jahre 1960 Karl Strobel gewählt, unter seiner Leitung feiert die Ortsgruppe am 25. März 1962 in der Gemeindehalle ihr 25jähriges Bestehen mit einer Familienfeier. 19 Wanderfreunden konnte an diesem Tag das Ehrenzeichen für 25jährige Mitgliedschaft überreicht werden. Im Jahre 1964 kann die Ortsgruppe durch ihr Eintreten dazu beitragen, dass ein vorgesehener Auffüllplatz auf dem Gelände des Tachenhäuser Hofes, einem der landschaftlich schönsten Gebiete unserer Markung, nicht eingerichtet wird. Helmut Fischer tritt im Jahre 1965 an  die Stelle des ausscheidenden Karl Strobel. In den folgenden Jahren werden zahlreiche Wanderungen und Mehrtagesfahrten unternommen, die von den Wanderführern immer bestens organisiert wurden und großen Anklang fanden. Für ihre Verdienste um die Ortsgruppe wurden der langjährige Vertrauensmann Friedrich Adam, Gründungsmitglied und erster Kassier Albert Schweizer und der ehemalige stellvertretende Vertrauensmann Heinz Haussmann zu Ehrenmitgliedern ernannt. Zusammen mit der Ortsgruppe Reudern gestaltet man alljährlich im Wechsel  eine gemeinsame Herbstfeier, welche inzwischen schon zu einer Tradition geworden ist. Eine weitere gemeinsame Wanderung mit den Reuderner Wanderfreunden findet regelmäßig am 5. Januar statt, Am 30. April 1977 feiert die Ortsgruppe ihr 40jähriges Bestehen. Die Mitgliederzahl beträgt zu dieser Zeit 250. Die Jubiläumsveranstaltung findet in der vollbesetzten Festhalle statt. Der Schülerchor unter Leitung von Rektor Paul Mendl eröffnet die Feier mit dem Lied ,,Herrlich Land um Teck und Neuffen", gedichtet vom Gründer der Ortsgruppe, Ernst Mayer. Die Gründungsmitglieder wurden für 40jährige Mitgliedschaft geehrt. Vertrauensmann Helmut Fischer erhielt für seine bis dahin zwölfjährige Arbeit an der Spitze der Ortsgruppe ein Geschenk. Im zweiten Teil der Veranstaltung wurde das Theaterstück „D’ Kuchalb-Franzel" aufgeführt, das, einstudiert von Martin Adam, so gut ankam, dass es auf anderen Veranstaltungen noch mehrmals wiederholt werden musste. Im Jahr des 40jährigen Bestehens findet ein weiteres wichtiges Ereignis in der Vereinsgeschichte statt, die Modernisierung und Erweiterung des damals 22 Jahre alten Wanderheims. Am 30./31. Juli 1977 wird der Anbau eingeweiht. Im Herbst dieses Jahres beteiligt sich die Ortsgruppe an einer Naturschutzaktion. Die Aicher Heide wird gemeinsam mit anderen Ortsgruppen des Gaues vor der Verwilderung bewahrt. An der Jahresversammlung am 14. Januar 1978 wurde der Umbau des Wanderheimes mit der Abrechnung abgeschlossen. Der Umbau hatte die Kasse mit rund 54 000 Mark strapaziert, und dennoch war ein kleiner positiver Kassenstand zu verzeichnen, ein Erfolg der tatkräftigen Eigenbewirtschaftung durch die Mitglieder. Helmut Fischer gab nach Abschluß dieses Projekts sein Amt an Karlheinz Schmid weiter, der bis heute der Orts- gruppe als Vertrauensmann vorsteht. An der Herbstfeier 1979 werden Helmut Fischer, Max Haußmann, Josef Uhlmann und Paul Mendl zu Ehrenmitgliedern ernannt. Alle haben an verschiedenen Stellen in der Ortsgruppe lange Jahre mitgewirkt. Im Jahre 1982 findet in Oberboihingen im erweiterten Rahmen des Sommerfestes der Gauwandertag statt. Die Ortsgruppe ist voll eingespannt, die eintreffenden Wanderer aus nah und fern mit Maultaschen zu versorgen. An der Jahreshauptversammlung 1983 hatte der      Mitgliederstand die 300er -Marke überschritten. Große Mühe und viel Wert wird auf die Ausarbeitung des alljährlichen Wanderplanes gelegt, und die Veranstaltungen finden im allgemeinen guten Anklang. Rekordbeteiligungen gibt es bei besonderen Veranstaltungen, wie zum Beispiel Flughafenbesichtigung,  Planetariumsbesuch, Stadtbesichtigung Heilbronn mit anschließendem Besenwirtschaftsbesuch, um nur einige Beispiele zu nennen. Seit der Einführung des Oberboihinger Dorffestes 1980 beteiligt sich die Ortsgruppe regelmäßig mit gutem Erfolg daran, und das dafür hergestellte Hüttle bewährt sich als Ausschank hervorragend. Neben den Wanderungen wird auch dem Natur- und Umweltschutz großes Augenmerk geschenkt. Beispiele sind die regelmäßigen Papiersammlungen der Jugendgruppen, die Einrichtung einer Aluminiumsammelstelle im Wanderheim, das Pflanzen einer Hecke am Benzenfurtgraben, Bau, Aufhängung und regelmäßige Pflege zahlreicher Nistkästen und Einrichtung eines Biotops im Heimbühl. Die Ortsgruppe erhielt bei einem Natur- schutzwettbewerb der Kreissparkasse einen ersten Preis. Die Wiederherstellung eines Wanderweges entlang des Talbaches im Frühjahr 1981 wurde von der Öffentlichkeit als gelungenes Werk bezeichnet. Immer gute Verbindung hält die Orts- gruppe zum Teck-Neuffen Gau. So fand 1974 und 1985 in Oberboihingen die Gauversammlung statt. Außerdem ist Karlheinz Schmid zum stellvertretenden Gauobmann gewählt worden. Im Jahre 1984 wird unter Mitwirkung der Oberboihinger als Paten in Zizishausen eine eigene Albvereinsortsgruppe gegründet, deren Vertrauensmann Otto Wachter über 40 Jahre in Oberboihingen Mitglied war. Bei einer Gauausschußsitzung im Jahre 1985 besuchte Vereinspräsident Professor Dr. Helmut Schönnarnsgruber das Oberboihinger Wanderheim. Er war zum ersten Mal gekommen, um sich das Oberboihinger Wanderheim einmal anzusehen, Im Jahre 1987 hat die Ortsgruppe mit 430 Mitgliedern ihren höchsten Mitgliederstand in der 50jährigen Geschichte, Wir wollen weiterhin die Aufgaben des Schwäbischen Albvereins mittragen, wie sie Vereinspräsident Professor Dr. Helmut Schönnamsgruber kurz zusammenfaßt; Schutz von Heimat und Natur, Erhaltung von Zeugnissen der Kultur und Geschichte, des Brauchtums und die Pflege des Wanderns. Wohl haben sich in den vergangenen 50 Jahren des Bestehens der Ortsgruppe die Lebensverhältnisse gewandelt, aber auch in dieser veränderten Zeit kann der Albverein mit dazu beitragen, daß das Leben schöner und reicher wird. Frisch auf! Schwäbischer Albverein Ortsgruppe Oberboihingen.

Geschichte ab 1987

Das Jubiläum 1987 -50 Jahre OG Oberboihingen- wurde feierlich, zusammen mit der ganzen Bevölkerung von Oberboihingen und  Gästen aus nah und fern, begangen. An drei Abenden bzw. Tagen war die Gemeindehalle voll besetzt. Freitags wurde das Jubiläum mit einem Festakt und Mitwirkung der örtlichen Vereine eröffnet, wobei die Ehrungen langjähriger   Mitglieder durch VM Karlheinz Schmid im Mittelpunkt standen. Am Samstag wurde ein Heimatabend mit bekannten Künstlern aus Funk und Fernsehen veranstaltet. Der Sonntagnachmittag galt dem Brauchtum mit Volkstanz, Volksmusik, Schuhplattler und Fahnenschwinger. Am Gelingen des Jubiläums waren  neben den Mitgliedern der  Vorstandschaft und des Vereinsausschußes viele Helfer und befreundete Vereine beteiligt.

Nach langem Hin und Her und Besichtigung vor Ort durch Landrat Braun erhielt man im November 1987 die Baufreigabe für die Erneuerung des Daches und  die Aufstockung des Albvereinsheimes. Somit war auch die Einrichtung eines Jugendraumes im Dachgeschoss möglich. Unter großer Mithilfe der Mitglieder wurde dieses Bauvorhaben umgesetzt und die Räume konnten im Juli 1989 eingeweiht werden. Schon immer war und ist die Jugendarbeit ein wichtiges Anliegen der Vereinsleitungen. Unterstützt wird die Jugendarbeit auch durch die Erlöse aus den Altpapiersammlungen,  die jedes Jahr zweimal durchgeführt werden.

Im Jahre 1989 verstarb der ehemalige Vertrauensmann und Ehrenmitglied Friedrich Adam.

Von 1990 bis heute beteiligt sich die Ortsgruppe mit dem Verkauf  von Arbeiten der Bastelgruppe und der Jugendgruppen, dem bekannten Glühmost sowie Würsten und Waffeln am Oberboihinger Weihnachtsmarkt. Aus Teilen des Erlöses konnten in der Zwischenzeit Spenden von mehreren tausend Euro an soziale Einrichtungen und für die Jugend- und Vereinsarbeit übergeben und verwendet werden.

Bis 1991 stand  Karlheinz Schmid 13 Jahre als Vertrauensmann erfolgreich der Ortsgruppe vor. In Richard Haussmann hatte er einen erfahrenen Mitstreiter als stellvertretender Vertrauensmann. 458 Mitglieder zählte die Ortsgruppe 1990. 1991 wurde  Richard Haussmann neuer Vertrauensmann. Sein Stellvertreter war 1991 bis 1995 Jürgen Schmid.

Im Jahre 1993 musste man leider von den verdienten Ehrenmitgliedern Josef Uhlmann und Paul Mendl Abschied nehmen.

Mit einem Verpflegungsstand für die zahlreichen Wanderfreunde aus dem gesamten Albvereinsgebiet beteiligte sich die OG an der Hauptversammlung des Gesamtvereines 1993 in Nürtingen. Anfang der 90er Jahre wurde auch eine alte Tradition mit neuem Leben erfüllt. Seither wird jedes Jahr von den Jugendgruppen mit freundlicher Unterstützung des Gewerbevereins auf dem Dorfplatz am letzten Samstag vor dem 1. Mai ein Maibaum aufgestellt. In diesen Zeitraum lag auch die Neugestaltung des Außenbereiches beim Albvereinsheim. Die sogenannte „Gartenwirtschaft mit Weizenbierhalle“ und der Eingangsbereich wurden  neu gestaltet. Eine wichtige und nicht ganz einfache Entscheidung war dabei die Fällung der Birken.

Neben zahlreichen Wanderungen in die nähere und weitere  Umgebung unseres Landes, Besichtigungen, Festen, Vorträgen und Ausfahrten stand neben der Jugendarbeit immer das Albvereinsheim im Blickpunkt der Vereinsarbeit. Hier sind vor allem die zahlreichen, ehrenamtlichen Bewirtschafter an den Wochenenden zu nennen, die weit über die letzten 25 Jahre hinaus durch Ihr Engagement den Wirtschaftsbetrieb in Eigenregie des Vereins durchgeführt und aufrechterhalten haben.

Richard Haussmann übte das Amt des Vertrauensmannes bis 1997 aus. Ihm folgte Gerhard Böhringer, der vorher lange Jahre Kassier war. Stellvertreter des VM war seit 1995  Johannes Haussmann. 1999 konnte die bekannte Schuhplattlergruppe der OG ihr 60jähriges Bestehen feiern.

Die Mitgliederzahl der Ortsgruppe nahm nach dem großen Aufschwung in 80Jahren weiter stetig zu und hat sich seit einigen Jahren auf zirka 550 Mitglieder stabilisiert. Mit dieser großen Mitgliederzahl ist der Albverein Oberboihingen einer der größten und aktivsten Ortsgruppen im Teck-Neuffen-Gau.

Zu erwähnen sind  auch die langjährigen Kontakte zu den Wanderfreunden der Ortsgruppe Dottingen und den Wanderfreunden aus Haguenau in Frankreich,  die mit gemeinsamen Wanderungen und Treffen immer wieder neu gefestigt wurden und werden.

In das Gemeinwesen Oberboihingens brachte und bringt sich die Ortsgruppe mit Ihren Mitgliedern immer wieder bei Markungsputzeten, Naturschutzmaßnahmen, Festen -hier ist vor allem das Dorffest zu nennen-  und sonstigen Veranstaltungen aktiv mit ein. Ein gutes Miteinander innerhalb von Gemeinde und Teck-Neuffen-Gau bildete und bildet die Grundlage für ein gut funktionierendes Miteinander.

Im Jahr 1997 wurde Richard Haussmann mit dem Ehrenschild des Albvereins

ausgezeichnet von der Ortsgruppe zum Ehrenmitglied ernannt. 2002 musste man leider von zwei aktiven Mitgliedern Abschied nehmen. Es verstarben der ehemalige Vertrauensmann und Ehrenmitglied Helmut Fischer und der stv. Vertrauensmann und langjährige Leiter der Schuhplattlergruppe Johannes Haussmann.

Im Medium Internet ist die Ortsgruppe seit 2003 mit einer eigenen Hompage vertreten.

In diesem Jahr wurde auch der Spielplatz beim Albvereinsheim von der Gemeinde

erworben und anschließend saniert.

2005 konnte zusammen mit dem Gauwandertag das 50jährige Jubiläum des Albvereinsheimes in der Rosenstrasse  gefeiert werden. Im Jahr zuvor wurde das Heim renoviert und erstrahlte bei den Festivitäten „Rund ums Heim“ in neuem Glanz. Auch dies war wieder eine große Gemeinschaftsaktion der Mitglieder und Helfer,  unterstützt von der Gemeinde und vielen Gewerbetreibenden. In dieser Zeit stand nach wie vor Gerhard Böhringer dem Verein vor. Er hatte auch von 2003 bis 2009 das Amt des Gauvorsitzenden im Teck-Neuffen-Gau inne. Unterstützt wurde er von 2003 bis 2009  innerhalb der Ortsgruppe von den Stellvertretern Jürgen Schmid und ab 2007 von  Jörg Haußmann. Immer zusammen mit den weiteren Vorstandsmitgliedern,  Fachwarten und Gruppenleitern.  Ausrichter der Gauversammlung war 2006 die hiesige Ortsgruppe. Neben vielen Wanderern und Gästen nahm auch Landrat Eininger an dieser überörtlichen Versammlung in der Gemeindehalle teil.

2009  übergab  Gerhard Böhringer das Amt des VM in jüngere Hände und wurde für seine

langjährige Tätigkeit zum Ehrenmitglied ernannt. Seither begleitet Jörg Haußmann mit großem Engagement dieses Amt. Aktive Stellvertreterin ist Ingrid Kück.

Ein großer Unglücksfall zerstörte in großem Ausmaß im August 2009 das Albvereinsheim durch einen Brand. Aber auch  hier zeigte sich wieder des große Zusammenhalt und das Miteinander der Mitglieder und in der gesamten Gemeinde sowie auch über die Grenzen unseres Ortes hinaus. In einer großen Kraftanstrengung wurde dieses Unglück gemeistert und seit dem Sommer 2010  erstrahlt das Albvereinsheim wieder in neuem Glanz und ist ein Schmuckstück der Gemeinde und des ganzen Albvereines.

Im Frühjahr 2011 wurde eine Familiengruppe ins Leben gerufen, die sich großer Beliebtheit erfreut. Mitglieder wirkten auch in diesem Jahr bei der Erneuerung des Wanderrastplatzes am Almerbrünnele aktiv mit.

Über das Jubiläumsjahr 2012 hinaus wird und muss es weiterhin das Bestreben sein, als eine aktive Ortsgruppe innerhalb des Schwäbischen Albvereins zu bestehen , zu wirken und für Natur, Heimat und Brauchtum einzutreten.

Dies ist nur durch zahlreiche Unterstützung und Mithilfe der vielen ehrenamtlichen Funktionsträger in Vorstand und Vereinsauschuss, den Gruppen- und Jugendleitern,  den Mitgliedern, Freunden  und Gönnern  des Albvereins möglich. Ihnen war und ist der Schwäbische Albverein für die  vergangenen Jahre und auch für die  Zukunft zu großem Dank verpflichtet.


 

Aktualisiert (Samstag, den 28. Januar 2012 um 15:38 Uhr)

 


© Schwäbischer Albverein Oberboihingen